Gegenstand der Förderung

FuE-Verbundvorhaben zur Entwicklung von Kreislaufsystemen. Im Mittelpunkt stehen die

  • Verbesserung der Ressourcennachhaltigkeit
  • Erhöhung der Gesamtrohstoffproduktitivät sowie
  • Vermeidung von Abfällen und Umweltbelastungen.

Ziel ist der Umbau der linearen Wirtschaftsweise in eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft.

Das Projekt muss mindestens einem der folgenden Themenschwerpunkte zugeordnet werden können:

  • Designkonzepte für die Kreislaufführung von Produkten
  • Innovative Geschäftsmodelle für die Kreislaufwirtschaft
  • Kreislaufschließung durch digitale Technologien.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Niederlassung in Deutschland.
Die Einbindung von Anwendern, Verbrauchern und KMU ist erwünscht.

Alle relevanten Akteure der Wertschöpfungskette und Wissenschaft müssen am Vorhaben beteiligt sein. Dazu zählen Rohstoffproduzenten und -verarbeiter, Designer, Hersteller, Händler und Anwender von Produkten im industriellen, gewerblichen wie auch im privaten Bereich, die Recycling- und Entsorgungsbranche sowie Anbieter von Dienstleistungen.

Kreisläufe müssen ganzheitlich betrachtet werden. Dazu zählen Stoff- und Energieflüsse sowie Sammlung, Aufbereitung und Rückführung von Altprodukten und Reststoffen in den Kreislauf. Die alleinige Entwicklung von Recyclingverfahren ist nicht förderfähig. Ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko muss gezeigt werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig, Skizzen müssen bis zum 26. April 2018 eingereicht werden.

 

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen können mit bis zu 100% gefördert werden. Hochschulen wird zusätzlich eine Projektpauschale von 20% gewährt.

Unternehmen werden mit bis zu 50% gefördert. Fördersätze für KMU können höher sein.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2022.

Dr. Christoph Nölscher

Dipl.-Physiker
Firmenkunden
Ihr Ansprechpartner für Technologien für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Energiewandlung, Prozesstechnologie und EU-Programme.
  • christoph.noelscher@spitzmueller.de
  • 07803 9695 14

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