Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Errichtung oder die Erweiterung von Wärmenetzen einschließlich Anlagen zur Wärmeerzeugung:

Die Wärme muss zu mindestens 80% aus:

  • erneuerbaren Energien,
  • effizienten Wärmepumpen,
  • hocheffizienten KWK-Anlagen,
  • Anlagen zur Nutzung industrieller oder gewerblicher Abwärme,
  • oder aus Kombinationen aus den genannten Quellen stammen.

Wärmeverluste der Wärmeverteilung max. 20 % der eingespeisten Wärme.
An das Wärmenetz müssen zudem mindestens zehn Gebäude angeschlossen sein.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, natürliche Personen, Personengesellschaften
  • Kommunen, Gemeindeverbände, Zweckverbände, Eigengesellschaften, ...

Kriterien von Bedeutung:

  • Energie- und Ressourceneffizienz,
  • Kosteneffizienz,
  • Qualität der Planung und Qualitätssicherung der Umsetzung,
  • Vorbildfunktion,
  • Marktgerechte und transparente Preisgestaltung der Wärmepreise.

Art und Umfang der Förderung

Basisförderung:

  • Zuschuss bis zu 20% der Investitionskosten,
  • höchstens jedoch 200.000 € pro Vorhaben, mindestens 10.000 €

Bonusförderung: Die Beihilfen können auf bis zu 400 000 € erhöht werden durch:

  • Bonus für Einsatz von Solarthermie (bis zu 50.000 €)
  • Bonus für Abwärmenutzung (bis zu 50.000 €)
  • Bonus für Wärmespeicher (bis zu 50.000 €)
  • Bonus für Absenkung der Rücklauftemperaturen (bis zu 50.000 €)

Stichtag ist der 15.03.2018, weitere Stichtage folgen. Das Förderprogramm endet am 30. Juni 2021.