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Gegenstand der Förderung

Die Bundesregierung legt ein nationales Sicherheitsforschungsprogramm auf. Die bisherige Zersplitterung von Anbietern und Betreibern von Sicherheitstechnologien soll durch den Aufbau gemeinsamer Forschungsplattformen beendet werden. Gefördert werden interdisziplinäre Projekte zum Schutz vor Terrorismus oder auch vor biologischen oder chemischen Anschlägen.

Der Förderschwerpunkt umfasst u. A. folgende Inhalte:

  • Optimierung der Sicherheit und des Schutzes von vernetzten Systemen, Sicherheit von Infrastrukturen und Versorgungseinrichtungen,
  • Schutz vor Terrorismus und Unfällen mit biologischen, chemischen und anderen Stoffen,
  • Verbesserung des Krisenmanagements,
  • Interoperabilität und Integration der Informations- und Kommunikationssysteme,
  • Vernetzung raumbezogener Daten unterschiedlicher Verwaltungsebenen und Fachbereiche,
  • Verbesserung des Situationsbewusstseins und Verbesserung der Sicherheitskultur,
  • Wiederherstellung der Sicherheit in Krisensituationen,
  • Ursachenforschung z. B. im Bereich der Radikalisierung und Kriminalität.

Antragsvoraussetzungen

  • Das Vorhaben muss einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit leisten
  • Innovationshöhe und Erkenntnisgewinn müssen vorhanden sein
  • Die Verbundprojekte sollen endnutzer- oder industriegeführt sein und alle notwendigen Forschungsdisziplinen einbeziehen
  • Die Mitwirkung der Endnutzer und Anwender mit ihren praktischen Erfahrungen ist unerlässlich
  • Praxistauglichkeit bzw. Marktfähigkeit der angestrebten Lösung sowie deren optimierte volkswirtschaftliche Hebelwirkung muss gewährleistet sein
  • Ganzheitlichkeit und Breitenwirksamkeit des Lösungsansatzes unter Einbeziehung gesellschaftlicher Ziele und Wirkungen

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines verlorenen Zuschusses für in der Regel bis zu drei Jahre;

  • Die Höhe der Förderung beträgt
    • für  Unternehmen  der  gewerblichen  Wirtschaft  bis  zu 50 % der förderfähigen Kosten, KMU mit Zusatzbonus
    • für Hochschulen, Forschungs‐ und Wissenschaftseinrichtungen bis zu 100 % der förderfähigen Kosten.
  • Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.