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Gegenstand der Förderung

Ziel der Fördermaßnahme ist der Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. Dazu werden Projekte gefördert, die neueste Erkenntnisse der Forschung im öffentlichen Interesse in Normen und Standards überführen und damit direkt und mit großer Verbreitung der Wirtschaft zur Verfügung stehen.

Gefördert werden u.a.:

  • Normungsmäßige Aufbereitung und Diffusion von FuE-Ergebnissen auf nationaler (DIN/DKE), europäischer (CEN/CENELEC) oder internationaler (ISO/IEC) Ebene für und in die Normung
  • FuE-Projekte zur Unterstützung der Marktdurchdringung innovativer Produkte, Technologien oder Dienstleistungen durch Normen und Standards, z.B. durch die Entwicklung von Prüfnormen
  • Entwicklung einheitlicher Schnittstellen, Terminologien, Klassifizierungen, sowie von Referenzarchitekturen oder Standardprozessen

Ziel des Projekts soll ein Normentwurf bzw. Entwurf eines Standards sein.

Antragsvoraussetzungen

Förderfähig sind Verbundprojekte:

  • Unternehmen, insbesondere KMU aber auch Großunternehmen, mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
  • Staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie außeruniversitäre, öffentliche grundfinanzierte Forschungseinrichtungen

Die Förderung ist ausgeschlossen, soweit die zu fördernden Maßnahmen bereits Teil einer zuwendungsrechtlichen Verwertungspflicht bzw. -auflage aus einem vorangegangenen FuE-Projekt sind.

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt durch nicht rückzahlbare Zuschüsse einer Anteilsfinanzierung.

Der max. Förderbetrag beträgt 200.000 € pro Verbundpartner in jedem derartigen WIPANO-Projekt.

Die Förderquote beträgt bei:

  • Unternehmen bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten
  • Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen etc. bis zu 85 % der zuwendungsfähigen Kosten

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2019.