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Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) machen mit einem Anteil von 99,3 Prozent das Gros der Unternehmen in Deutschland aus. Häufig wird angenommen, dass sie ihre Mitarbeiter niedriger vergüten würden als große Konzerne. Tatsächlich setzen aber beide Unternehmenstypen unterschiedliche Schwerpunkte in der Vergütung, wie eine Analyse aktueller Vergütungsdatensätze auf Basis der Towers Watson Vergütungsstudien zeigt. Insbesondere die Höhe der Vergütung bei den verschiedenen Mitarbeitergruppen unterscheiden sich signifikant.

 

Einstieg: Gut bezahlt in den KMU

Einsteiger in der Produktion oder nach der Ausbildung als Sachbearbeiter, Facharbeiter oder Techniker sowie in der Managementlaufbahn profitieren in den KMU von höheren Gehältern auf einem Junior-Level. Dies gilt sowohl für das Grundgehalt als auch die variable Vergütung. Bei der Einstellung bevorzugen KMU gerne Bewerber, die von einer Ausbildung oder ersten Berufserfahrung in Großunternehmen profitieren.

Fachlaufbahn mit Leistungsboni

Bei den Gehältern der Fachlaufbahnen ergibt sich ein differenziertes Bild: In KMU liegen die Grundgehälter in den kaufmännischen und technischen Funktionen im Mittel etwa neun Prozent höher als in Großunternehmen. Nebenleistungen wie Firmenwagen sind unabhängig von der Unternehmensgröße für diese Stellen generell unüblich und den Beschäftigten der mittleren bis oberen Vertriebs- und Managementlaufbahn vorbehalten. Zusätzlich ist jedoch zu beobachten, dass KMU oftmals einen konstanten prozentualen Zielleistungsbonus gewähren, während Großunternehmen einen steigenden Zielleistungsbonus mit steigender Erfahrung gewähren.

Experten: Identische Vergütung

Während Hochschulabsolventen und Young Professionals in KMU mit 42.000 Euro Grundgehalt einsteigen, können in Großunternehmen schon 50.000 Euro Grundgehalt winken. Spezialisten werden allerdings – sowohl im Hinblick auf das Grundgehalt als auch auf das Gesamtbarpaket – unabhängig von der Unternehmensgröße ähnlich vergütet. Die Barvergütung für Einsteiger ist in KMU und Großunternehmen identisch. Doch ermöglichen KMU ihren Experten generell eine höhere variable Vergütung.

(Top-)Management: Gewinnbeteiligung versus Leistungsboni

Auch im Bereich der Führungsfunktionen finden sich Unterschiede: Während KMU in den unteren Managementstufen höher vergüten, zahlen Großunternehmen in den höheren Managementebenen höhere Gehälter. Beim Leistungsbonus ist in KMU eine variable Vergütung funktionsübergreifend auf allen Karrierestufen marktüblich, vom ungelernten Arbeiter über Einstiegspositionen bis hin zur strategischen Führungskraft. Auch Gewinnbeteiligungsmodelle sind in KMU weiter verbreitet. Jedoch wird eine Gewinnbeteiligung in Großunternehmen häufig im Rahmen anderer variabler Vergütungsinstrumente, wie zum Beispiel Leistungsboni, berücksichtigt.

Fazit: Die Vergütungsschwerpunkte bestimmen den Unterschied

Die These, dass Großunternehmen höhere Vergütungen zahlen, lässt sich anhand der Datenlage also nicht bestätigen. Vielmehr gilt: KMU und Großunternehmen setzen unterschiedliche Vergütungsschwerpunkte und verfügen über eine unterschiedliche Belegschaftsstruktur. Die Spitzmüller AG stellt regelmäßig ihre Vergütungspolitik auf den Prüfstand. Relevant für Mitarbeitergewinnung, -bindung und -motivation sind jedoch nicht nur Grundvergütung und Leistungsboni, sondern das gesamte Geben und Nehmen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern. Hierzu zählen auch nicht-monetäre Aspekte wie die Karriereentwicklung oder das Arbeitsumfeld.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Nadine Lienhard
Betriebswirtin (VWA)

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