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Begeisterung kann man nicht anweisen.

Im Berufsleben haben wir es mit vielen Individuen und Variablen zu tun. Hierbei wird meist zu wenig berücksichtigt, dass Menschen in ihrem Handeln nicht vorhersehbar sind und dass Unternehmen viele unberechenbare „Elemente“ in sich tragen. Sie sollten das akzeptieren. Gestalten Sie mit Ihren Kollegen und Vorgesetzten stattdessen eine Welt, der Sie gern angehören wollen. Die Gewissheit, jederzeit Unterstützung aus den eigenen Reihen zu erhalten, macht Sie stark. Da kann schon einmal eine Beschwerde eines Kunden kommen, ohne sie gleich aus der Bahn zu werfen.

Warum ist Begeisterung so wichtig?

Hohe Selbstwerte sind gleichbedeutend mit einer gesunden Psyche. Wenn wir verstehen, was wir tun, das Können dazu besitzen und dabei auch noch Lob ernten, fördert dies unser Wohlbefinden und Sinn entsteht. Betriebliche Maßnahmen zur Work-Life-Balance dürfen aber nicht zu Wir-haben-uns-alle-lieb-Aktionen und zu aufgesetzten Freundlichkeitsmasken verkommen. Die fünf Bereiche Arbeit, Gesundheit, soziale Beziehungen, eigene Bedürfnisse und Sinn müssen in ein ausgewogenes Verhältnis kommen. Höhere Grade von Lebenszufriedenheit, Innovationsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit entstehen.

Wie schaffen Sie selbst eine Begeisterungskultur?

Bilden Sie mit Kollegen eine Expertengruppe unterschiedlicher Bereiche, Hierarchiestufen und Qualifikationen, in der autonom und ohne Organisationshierarchie jeder Einzelne für sich spricht. Sie arbeiten mit gezielten Fragestellungen, etwa: Was können wir tun, um den Selbstwert aller Mitarbeiter unserer Abteilung zu heben oder höhere Kreativitäts- und Autonomiewerte zu erlangen? So entsteht ein Katalog an Zielvorgaben für eine Work-Life-Balance-Kultur.

Was nützen begeisterte Mitarbeiter den Unternehmen?

Meist dominieren in Unternehmen Strukturvorgaben und nicht der Blick auf ein ausbalanciertes Innenleben. Selbst unter Work-Life-Balance-Maßnahmen verstehen viele Firmen vor allem strukturelle Verbesserungen, etwa einen gesunden Mittagstisch, Arbeitszeitmodelle oder Karenzzeiten. Dies alles ist gut, aber es ist eben struktureller Natur und keine Anteilnahme an den Befindlichkeiten, Stärken, Entwicklungsbedürfnissen, der Kreativität, den Netzwerkpotenzialen und den überbetrieblichen Wissensspektren der Chefs und Mitarbeiter – also nichts, was Begeisterung auslöst. Viel Mitsprache, offene Kommunikation, die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, und Entwicklungsspielräume – dies ist der Boden, auf dem Begeisterung wächst. Begeisterung senkt den Jobwechselwunsch und steigert die Innovationsbereitschaft. Es entstehen Arbeitgebermarkenwerte, die intern wie extern positiv wirken. Die Freude an der Arbeit wächst mit dem Vertrauen, die Unternehmensziele bleiben dennoch im Blick.

Tipps für den Umgang mit Kollegen:

  • Finden Sie so viele Stärken Ihrer Kollegen wie möglich heraus
  • Leben Sie Werte wie Offenheit oder Verantwortungsbewusstsein aktiv vor.
  • Unterstützen Sie aktive Netzwerkgestaltung
  • Lob vor anderen, Kritik unter vier Augen. Beweisen Sie hohe Sensibilität!
  • Sprechen Sie Kommunikations- und Emotionsfouls gezielt an
  • Agieren Sie immer menschlich. Authentizität wird geschätzt
  • Halten Sie Beziehungen und Aufgaben im Blickfeld.
  • Signalisieren Sie Vertrauen und Unterstützungswillen.
  • Seien Sie Beobachter. Hören Sie gut zu.
  • Feiern Sie erfolgreiche Aktionen gebührend
Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Nadine Lienhard
Betriebswirtin (VWA)

Recruiting, Öffentlichkeitsarbeit und Backoffice

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