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Das Thema Burnout stand in den vergangenen Jahren oft im Fokus der Presse und wird mit den Verhaltensweisen eines bestimmten Mitarbeitertypus in Verbindung gebracht, die man im Arbeitsalltag beobachten kann: Überstunden gehören für ihn zur Routine, er arbeitet nach Feierabend und am Wochenende von zu Hause aus weiter und trimmt seinen Körper mit Kaffee, ungesundem Essen und Medikamenten bzw. Alkohol zu Höchstleistungen. 

Doch auch ein Mitarbeiter, der scheinbar gut auf sich achtet, kann ein hohes Burnout-Risiko haben, zum Beispiel wenn er das Büro nach der regulären Arbeitszeit mit einem mulmigen Gefühl verlässt, weil andere Kollegen länger bleiben oder wenn seine Gedanken noch zu Hause darum kreisen, was er nicht geschafft hat und am nächsten Tag zusätzlich erledigen muss. Gedanken, Einstellungen und Gefühle tragen ebenso zur Gefahr des Ausbrennens bei wie Verhaltensroutinen und Gewohnheiten – und sie sind häufig auch genauso schwer loszuwerden. Wie lässt sich hier gegensteuern?

Psychohygiene

Hinter dem Begriff der Psychohygiene verbergen sich alle Maßnahmen, die den Schutz der seelischen Gesundheit zum Ziel haben. Auch und gerade am Arbeitsplatz, wo wir einen beträchtlichen Teil unserer Zeit verbringen, gefährden äußere (Termindruck, Lärm, Konflikte im Team) und innere (Selbstvorwürfe, Perfektionismus, Schuldgefühle) Belastungen das seelische Gleichgewicht. Zwar unterscheiden sich Menschen generell im Ausmaß ihrer psychischen Widerstandfähigkeit (Resilienz) gegenüber solchen Stressoren, bei Belastungsspitzen erhöht sich aber für jeden das Risiko einer psychischen Erkrankung, wie Depression, Angststörung oder emotionale Erschöpfung. Deshalb gilt für die psychische ebenso wie für physische Gesundheit, dass sie in Ruhephasen bereits präventiv gestärkt werden sollte.

Tipps:

  • Zunächst sollten Sie ihre eigenen Bedürfnisse aufmerksam beobachten und für ihr seelisches Wohl die Verantwortung übernehmen, anstatt darauf zu warten, dass andere dies tun.
  • Die Arbeit weder physisch noch mental (!) mit nach Hause nehmen. Es kann hilfreich sein, ein eigenes Ritual zu entwickeln, um den Arbeitstag klar abzuschließen oder Strategien gegen Gedankenkreisen bzw. spezielle Einschlaftechniken zu erlernen.
  • Sich selbst nach erbrachten Leistungen belohnen (beispielsweise durch Wellness, Hobbies, gutes Essen, Ausflüge und Freunde).
  • Entspannungs- und Aktivierungsverfahren anwenden (autogenes Training, Erlebnisse in der Natur, Sport, Tanzen).
  • Die Dinge mit Humor nehmen! Wer über Ärgernisse im Job lachen kann, relativiert diese gleichzeitig und fühlt sich dadurch weniger angegriffen und verletzt.
  • Viele dieser Strategien wenden wir ganz intuitiv von selbst an, aber gerade in akuten Belastungssituationen muss man sich manchmal bewusst dazu anhalten, sich etwas Gutes zu tun und für Ausgleich vom Job zu sorgen. Das tut nicht nur der Leistungsfähigkeit gut, sondern erhöht auch die Lebensqualität.
Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Nadine Lienhard
Betriebswirtin (VWA)

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