Kontaktieren Sie uns: +497803/9695-0 oder info@spitzmueller.de

Bewerbernews.jpg

Das Bildungssystem der Zukunft ist digitalBen Nelson will mit Minerva die universitäre Bildung ins digitale Zeitalter bringen und startet damit eine Revolution. Nicht nur der Gründer des Start-ups geht davon aus, dass die Zukunft des universitären Lernens digital stattfindet. Die Grundidee ist, Videos von Lehrveranstaltungen zusammen mit Leselisten, Unterrichtsmaterial und Anbindung an virtuelle Lerngruppen ins Internet zu stellen. Diese Inhalte sind zunächst kostenlos, erst für Teilnahmebestätigungen und Zertifikate werden Gebühren fällig.

Bei Minerva wird dieser Grundgedanke jedoch noch viel weiter ausgeführt und ein vollständig neues Konzept des Studiums entwickelt. Natürlich werden die Studenten auch bei Minerva weiterhin von Professoren unterrichtet, aber auf eine ganz andere Art und Weise. Der Stoff wurde bereits im Vorfeld gepaukt, noch bevor die Lehrveranstaltung überhaupt besucht wird. Die Lehrveranstaltungen dienen dann nämlich einem ganz anderen Zweck. Dem Argumentieren, Anwenden, Vertiefen, Überprüfen, Besprechen. Es geht weg von traditionellen Vorlesungen und hin zu Kleingruppen-Bootcamps. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Teilnehmer und ihr Lehrer per Video-Chat kommunizieren. Zwischendurch müssen Quizaufgaben bewältigt werden, um die Aufmerksamkeit hoch zu halten. In immer wieder neuen Teams wird argumentativ gegeneinander angetreten. Dabei wird jeder Teilnehmer stets beobachtet und die gesamte Veranstaltung wird aufgezeichnet, um später ausgewertet zu werden. Minerva steht aber erst am Anfang, denn Nelson hat noch viel vor. Er will auf der ganzen Welt Filialen seiner neuen Uni eröffnen, unter anderem auch in Berlin, überall mit erstklassigen Lehrern und hoch talentierten Studenten.

Wenn das Internet es doch auch geschafft hat, die Medien, die Musikindustrie, die Tourismusbranche, das Taxigewerbe oder den Buchhandel nachhaltig zu beeinflussen, warum sollte es den Universitäten gelingen, dem Sog der Digitalisierung zu entgehen? Die Studenten von heute sind Digital Natives und es deshalb längst gewohnt, sich aus dem Internet zu besorgen, was ihren Bedürfnissen entspricht. Möglicherweise bieten sich aber auch Chancen für die Universitäten, wenn der Lehrstoff ins Virtuelle auslagert wird. Dann erhielten Universitäten auch mehr Zeit für das, was ihnen wichtig ist: die wissenschaftliche Debatte, den Austausch von Gedanken, die freie Forschung.

Weitere Informationen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article138219471/Mit-Videochat-Bootcamps-zum-Hochschulabschluss.html

Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Nadine Lienhard
Betriebswirtin (VWA)

Recruiting, Öffentlichkeitsarbeit und Backoffice

+49 (0) 78 03 / 96 95-17
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!