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Abbruch… und jetzt?Schule, Ausbildung, Studium – in allen Ausbildungsabschnitten schaffen es manche Jugendliche und junge Menschen nicht bis zum Abschluss. In der Schule sind es etwa sechs Prozent eines Jahrgangs, in der dualen Ausbildung wird rund ein Viertel aller Verträge vorzeitig aufgelöst und drei von zehn Studenten brechen ihr Studium ab. Schockierende Zahlen, die wichtige Fragen aufwerfen. Woran liegt das? Und was passiert nach dem Abbruch? 

Was haben ein Physikstudent und eine Köchin in Ausbildung gemeinsam? Sie müssen beide Grundlagen in Mathematik beherrschen. Ob um Rezepte auf Personenzahlen anzupassen, Preise für Menüs zu kalkulieren oder eine Formel zur Berechnung von schwarzen Löchern aufzustellen. Alles basiert auf dem, was uns in der Schule beigebracht wurde. Zahlreiche Schüler, Auszubildende und Studenten haben ein Problem mit der Mathematik. Aus diesem Grund ist die Zahl der Studienabbrecher in den MINT-Fächern auch deutlich höher als die zuvor erwähnten 30 %. Und die Studenten stehen nicht alleine da. Azubis geraten häufig in Konflikte mit ihren Ausbildern, weil ihnen bewusst wird, dass sie mit der Ausbildung überfordert sind.

Das grundlegende Hindernis ist die Lücke zwischen dem Schulstoff und dem, was im Studium und in der Ausbildung abverlangt wird. Diverse Hochschulen arbeiten bereits an Konzepten, den Erstsemestern vor dem Studium oder in den vorlesungsfreien Zeiten Zusatzkurse anzubieten, um ihnen das fehlende Wissen zu vermitteln. Dafür gibt es rund 7,6 Mio. Euro vom Bundesbildungsministerium. Gerade, weil es auch immer mehr Nicht-Abiturienten an die Hochschulen verschlägt, driftet das Vorwissen der Studenten immer weiter auseinander. Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen stehen vor exakt dem gleichen Problem. Und in den Betrieben drückt der Schuh noch an einer ganz anderen Stelle: Mehr als die Hälfte aller Verträge werden nämlich durch den Auszubildenden selbst aufgelöst, d.h. die jungen Menschen geben oftmals ihre gesamte Laufbahn auf. Rund 75.000 Jugendliche könnten also Jahr für Jahr ohne Berufsausbildung dastehen. Und das in einer Zeit des Fachkräftemangels.

Im besten Falle schaffen die Abbrecher den Quereinstieg. Es gibt zahlreiche namhafte „Vorbilder“ wie Mark Zuckerberg (Gründer von facebook), Steve Jobs (Gründer von Apple) und auch Bill Gates (Gründer von Microsoft), die allesamt ihr Studium ohne Abschluss beendet haben. Ist es Zufall oder Ironie, dass es ausgerechnet den wohl erfolgreichsten Unternehmern der Welt am Willen oder Können gefehlt hat, ihr Studium zu beenden?

Und es ist nicht nur die „Software-Fraktion“, auch die ehemaligen amerikanischen Präsidenten Washington, Lincoln, Truman, Cleveland und Taylor haben allesamt keine abgeschlossene Ausbildung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wohl nicht jedem Schul- oder Studienabbrecher die Gründung eines Wirtschaftsimperiums oder die Regierung einer Weltmacht gelingen wird. Gerne zeigen wir Ihnen in unseren weiteren Artikeln neue Wege zur Aus- und Weiterbildung, denn nicht umsonst lautet unser Motto: Ideen fördern. Erfolg schaffen!

Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Nadine Lienhard
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