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Ich bin neu und schlau! Und ich kann alles besser! Und die anderen können mir nicht das Wasser reichen! Und ich bin sowieso unschlagbar... Wer so denkt, wird Probleme bekommen. (Foto: peshkova - Fotolia)Es ist soweit – heute ist mein erster Arbeitstag in einem neuen Unternehmen. Wie verhalte ich mich richtig? Wie sind die neuen Kollegen? Mögen sie mich? Im Anfangseifer unterläuft ihnen schnell ein Fauxpas, der den Einstieg verpatzt. Die gute Nachricht:
Anfängerfehler lassen sich vermeiden!

In dem Unternehmen, das eben noch neue Mitarbeiter gesucht hat freuen sich bestimmt alle auf den Neuen. Oder? Die Landung auf dem harten Boden der Tatsachen folgt meist sofort. Neueinsteiger werden oft für sie unerwartet kühl empfangen. Sie gelten als Störfaktor oder werden als unerwünschte Konkurrenz gesehen. Man muss sich den Platz in der Firma erst erkämpfen. Und dabei unterlaufen Einsteigern viele vermeidbare Fehler.

In der Welt geht es manchmal hart zu,
nicht wie im Fair-Play-Fußball,
sondern eher wie im American Football:
„Da wird geholzt, gerempelt, gefoult“

Und: Taktik, Feingefühl, Steh- und Kommunikationsvermögen. Die Einstiegsfehler lauern weniger auf der fachlichen Seite, sondern im Bereich der Softskills. Fachliche Fehler werden am Anfang verziehen, Schwächen im Auftritt nicht. Der erste Eindruck zählt. Und der basiert zum Großteil auf Äußerlichkeiten. Also sollte der Kleidungsstil den Kollegen angepasst werden, es sollten Hierarchien beachtet werden, Fragen nach Urlaub, Smartphone  und  Dienstwagen sollten ohnehin tabu sein, was aber längst nicht jedem klar ist. 

Es gilt zunächst, Sympathie aufzubauen und
nicht vorrangig fachlich zu glänzen“.

Natürlich sind die Kollegen auch neugierig, wer der oder die Neue ist. Wer nichts von sich erzählt und sein Image selbst gestaltet, bekommt dies im Zweifel von anderen verpasst. Fraglich, ob das dann immer so ausfällt, wie man es sich wünscht. Wichtig ist auch herauszufinden, wem man trauen kann, wer einen unterstützt, von wem man etwas lernen kann. Demut und eine gewisse Zurückhaltung sind besser als zu forsch und naseweis aufzutreten.

Überhaupt sollten Neulinge ein Drittel ihrer Einstiegszeit beobachten, wie es in der Firma läuft (Umgangston, Arbeitstempo, Hierarchien, ungeschriebene Regeln…),
ein weiteres Drittel damit, herauszufinden, auf wen man sich verlassen kann und ein Drittel damit, zu beweisen, was man fachlich drauf hat.

Zu dem stillen Teil der Einarbeitung gehört auch, Chef und Kollegen um ein Feedback zur eigenen Arbeit zu bitten. Wie haben Sie mich erlebt? Was kann ich besser machen? Das sind Fragen, die anfangs im Wochentakt gestellt werden sollten. Auch wenn das schwer fallen dürfte. Aber: Sollte wirklich etwas querliegen, bietet sich so die Chance, dass die eingesessene Mannschaft beizeiten ihren Brass ablassen kann.

Ein weiteres No-Go:
Lästereien und Arroganz.

Auch wenn es ein kitzliges Geschäft ist, sich in die Unternehmenskultur einzufinden, gibt es grobe Schnitzer, die den Einstieg erschweren. Etwa, sofort das Rad mit einer vermeintlich genialen Idee neu erfinden zu wollen. Besserwisserei kommt nie gut. Ebenso wenig wie Kritik, an was auch immer. Das darf natürlich nicht zu totaler Passivität führen. Fachwissen sollte sympathisch an den Mann gebracht werden. Zunächst sollte man hinterfragen, warum der Prozess genau so ist und nicht anders. Ebenso wenig darf man eigene Fehler nie nach dem Motto „Aber das hat mir keiner gesagt“ anderen in die Schuhe schieben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine realistische Selbsteinschätzung das Wichtigste ist, um nicht Schiffbruch zu erleiden.

Checkliste für Newcomer
Dinge, auf die man achten sollte, um den Start in den Job nicht unnötig schwer zu gestalten:

Sich zurücknehmen, ungeschriebene Gesetze zu ergründen

Nie übereifrig und besserwisserisch sein

Sich nicht von bestimmten Kollegen vereinnahmen lassen, den Kontakt zu allen suchen und pflegen

Sich für eigene Fehler entschuldigen, die Schuld nie anderen geben
Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Nadine Lienhard
Betriebswirtin (VWA)

Recruiting, Öffentlichkeitsarbeit und Backoffice

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