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Oftmals klaffen Anspruch und Wirklichkeit in puncto Vereinbarkeit von Arbeit und Familie weit auseinander. In den meisten Unternehmen wird viel geredet und wenig getan Die Realität zeigt leider, dass nur wenige Frauen in Fach- und Führungs-positionen Job und Familie vereinen können.

Um Job und Familie zu verbinden müsste eine Frau mindestens 40 Stunden monatlich arbeiten, möglichst jeweils zur Hälfte aus dem Homeoffice und im Betrieb. Das ist nicht nur familienfreundlich, sondern auch effektiv. Junge Frauen berichten, dass sie zu Hause ungestört und damit konzentrierter arbeiten können. Andererseits ist der Tag im Unternehmen wichtig, um Absprachen mit Kollegen zeitnah treffen zu können.

Fachkräfte finden und ans Unternehmen binden wird immer schwerer. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice kommen da manchen sehr entgegen. In Zeiten von webbasierten ERP-Systemen ist alles eine Frage der Organisation und der persönlichen Motivation. Die Technik macht mobiles Arbeiten ohne größere Einschränkungen möglich. Müttern und Vätern mit Teilzeitarbeitsplätzen wird nach der Elternzeit auch ein schnellerer Wiedereinstieg ermöglicht.

Mehr als 60% der Führungskräfte findet jedoch, dass Beruf und Familie bisher noch nicht vereinbar sind. Für Frauen bedeuten Kinder also oft einen Karriereknick und sind der Grund, dass weibliche Ingenieure seltener in Führungspositionen oder gar auf dem Chefsessel anzutreffen sind. Anhand der Qualifikation und Abschlüsse müssten Frauen jedoch die besseren Karten auf dem Arbeitsmarkt haben. In vielen Unternehmen entspricht dies jedoch nicht der Realität, da klassische Rollenbilder eine hohe Hürde darstellen und Führungspositionen in der Regel keine Teilzeitstellen sind. Unternehmen müssen als ersten Schritt diese mentalen Blockaden beseitigen und in ihren Führungsetagen mit mehr Flexibilität planen.

Seit Beginn des Jahrtausends stagniert die Quote weiblicher Ingenieure in der Erwerbstätigkeit lt. VDI bei unter 20 %. Um diese Zahl zu steigern, müssten sich Unternehmen um die Work-Life-Balance sowie um Lösungen für die Kinderbetreuung kümmern.

Als Lösungsansatz für dieses Problem möchte sich die Spitzmüller AG künftig mit anderen Unternehmen aus der Region zusammenschließen und einen Betriebskindergarten gründen. Dies und die gezielte Ansprache von Frauen bereits in Hochschulen sind hilfreich, um qualifizierte Fachkräfte überhaupt für sich zu gewinnen.

Der Kinderwunsch einer Bewerberin sollte für einen Unternehmer eine Organisationsfrage und kein K.o.-Kriterium sein. Die Mitarbeiter werden diese Möglichkeiten zu schätzen wissen.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Nadine Lienhard
Betriebswirtin (VWA)

Recruiting, Öffentlichkeitsarbeit und Backoffice

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