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Abbildung 1: Die Elektrofähre „Elektra“ wird bereits erfolgreich von FinFerries betrieben

Der Einsatz von elektrotechnischen Lösungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Besonders in der Automobilindustrie wird der Umstieg immer weiter vorangetrieben. Aber auch vor anderen Fortbewegungs- und Transportmitteln macht der ökologische Hype nicht halt, wie der Einsatz einer mit Elektroantrieb ausgestatteten Fähre in Finnland belegt.

Während der Elektroantrieb in der Autoindustrie bereits in aller Munde ist, lieferte die Siemens AG bereits die erste komplett elektrische Lösung für eine batteriebetriebene Autofähre von Siemens. Im Auftrag der finnischen Schifffahrtsgesellschaft FinFerries wurde der innovative Neubau in der polnischen Werft CRIST S.A. gefertigt. Mittlerweile hat die Fähre „Elektra“ den Fährbetrieb für die 1,6 Kilometer lange Strecke zwischen Nauvo und Parainen aufgenommen. Mit einer Länge von 90 Metern, einer Breite von 16 Metern und einem Transportvolumen von bis zu 90 Autos soll die umweltfreundliche Lösung die Verkehrsmöglichkeiten in diesem Gebiet deutlich verbessern. Zum Einsatz kommt das elektrische Antriebssystem „BlueDrive PlusC“ von Siemens, welches ein Energiespeichersystem und eine drehzahlveränderbare Antriebstechnik für die Propeller besitzt sowie über ein integriertes Warn- und Beobachtungssystem verfügt. Vorteile des Systems sind neben den geringeren Betriebskosten auch deutliche Einsparungen bei der Wartung sowie eine verbesserte Steuerung und Sicherheit.

Neben der genannten Fernüberwachung sorgt außerdem eine WLAN-Lösung für die Ladestation an Land dafür, dass die automatische Schnelllade-Funktion über das Energiemanagementsystem auf der Fähre gesteuert werden kann. Neben dem Aufladen an Land, welches über das örtliche Netz realisiert wird, ist ein Dieselantrieb als zusätzlicher Antrieb im Einsatz. Raue Winterbedingungen bis hin zu einer vereisten See sind in Finnland keine Seltenheit. Dennoch gilt die Realisierung der Fähre als Plug-in-Hybrid als Garant für eine immer sicherere Überfahrt.

Der Einsatz von vollelektronischen Lösungen breitet sich neben Finnland auch in weiteren skandinavischen Ländern aus. Gerade im Schiffbau wird in dieser Region verstärkt auf batteriebetriebene und damit umweltschonende Technologien gesetzt. Bereits 2015 wurde die „Ampere“ in Norwegen in den Dienst gestellt. Die rund 60.000 zurück gelegten Kilometer entsprechen der eineinhalbfachen Umrundung des Erdballs und zeigen das enorme Potential der Elektrotechnologie im Schiffsbau auf. Dank der Umstellung von Dieselantrieb auf Batterie konnten die Treibstoffkosten um 60 Prozent gesenkt werden. Solche „umweltfreundlichen Meilensteine“, wie sie Dr. Jürgen Brandes, CEO der Siemens-Division Process Industries and Drives, nennt, sind der Schlüssel für eine nachhaltige, effiziente aber auch zuverlässigere Schifffahrt.

Wenn auch Sie im Bereich von vollelektronischen Antriebslösungen tätig sind und innovative Ideen haben, steht Ihnen das erfahrende Team der Spitzmüller AG zur gerne Verfügung. Mithilfe verschiedener Förder- und Finanzierungsprogramme berät Sie unser Team, um gemeinsam Ihre Idee in die Tat umzusetzen und den deutschen Mittelstand als Innovationsmotor weiter voranzutreiben.

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