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Abbildung 1: Neubau der Firma Neher DIA am Standort in Ostrach gefördert über das ELR-Programm „Spitze auf dem Land!“. Foto: wortschatz

Das Unternehmen investierte fünf Millionen Euro am Standort Ostrach-Einhart und weiht neues Technologiezentrum erfolgreich ein.

 

 

 

Die Firma Neher DIA GmbH & Co. KG, ein führender Hersteller von polykristallinen Diamant-Werkzeugen (PKD) und kubisch kristallinen Bornitrid-Werkzeugen (CBN) zur zerspanenden Werkstoffbearbeitung im µ-Bereich, wurde 2014 in der Förderlinie

„Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“

als einer von neun Technologieführern auserwählt.

Nicht zuletzt mit Hilfe dieser Fördermittel konnte die Firma Neher DIA GmbH & Co. KG ein hochmodernes Technologiezentrum zur Entwicklung hochinnovativer CVD-Bohrer (engl. chemical vapour deposition) errichten. Dieses erlangte  technische Know-How ermöglicht es, erstmals Verbundwerkstoffe, die in der Luft- und Raumfahrt, aber auch in der Medizintechnik, eingesetzt werden, zu bearbeiten. CVD bietet gegenüber PKD gerade bei Faserverbundwerkstoffen deutliche Vorteile hinsichtlich der Standzeit und damit völlig neuartige Bearbeitungsmöglichkeiten. Dadurch kann die Firma Neher DIA neue Märkte wie die Luft- und Raumfahrt sowie die Medizintechnik erschließen.

Im Sommer 2016 konnte das Bauvorhaben erfolgreich abgeschlossen und feierlich eröffnet werden. Im Beisein von Unternehmensgründer Fritz Neher, Sigmaringens Landrätin Stefanie Bürkle, Ostrachs Bürgermeister Christoph Schulz, Architekt Manuel Müller sowie Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Bildungseinrichtungen übergab Gerd Neher, Geschäftsführer der Neher Group, das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude offiziell seiner Bestimmung.

2.500 Quadratmeter mehr Platz für Mensch und Gerät, 15 Neueinstellungen seit dem Baubeginn Anfang 2015, eine vom Land geförderte Ausbildungskooperation mit den benachbarten Firmen HFM, Tegos und Schnetz, dazu Bildungspartnerschaften, soziales Engagement und ein gutes Betriebsklima – für Stefanie Bürkle ist es kein Wunder, dass die Neher Group auch in der Öffentlichkeit so gut dasteht. „Sie reden nicht, Sie lamentieren nicht, Sie packen an“, sagte die Landrätin an die Adresse von Firmenchef Gerd Neher. 

Mit dem Neubau verfügen die rund 65 Mitarbeiter nun über modernste, helle und hochwertig ausgestattete Arbeitsplätze – inklusive Massageraum sowie einem großen Aufenthalts- und Veranstaltungsraum, in dem bis zu 180 Personen Platz finden. „Wir wollten keine viereckige Halle hinstellen“, sagte Gerd Neher und verwies auf die runde Formgebung, die warmen Materialien und die Glasfronten, die einen beeindruckenden Blick auf das schöne Landschaftspanorama bieten.

Im Jahr 2000 wurde das erste Firmengebäude bezogen, 2008 kam der Anbau, acht Jahre später nun die Einweihung des neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes, in das Neher fünf Millionen Euro investierte. Mit dem Technologiezentrum wurde ein weiterer Schritt des Unternehmenswachstums vollzogen – ein weiteres Kapitel in der erfolgreichen Unternehmensgeschichte.

Durch die Aufnahme von Unternehmen in die Förderlinie „Spitze auf dem Land!“ werden gezielt Impulse für innovative und dezentrale Wirtschaftsstrukturen, attraktive Arbeitsplätze und gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land gesetzt. Die Mittel für „Spitze auf dem Land“ stammen aus dem landeseigenen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE 2014-2020) und werden zwei Mal im Jahr, jeweils zum 31.03. und zum 30.09. eines Jahres, ausgeschrieben. Über die Aufnahme der Unternehmen in das Programm entscheidet ein Bewertungsausschuss, vertreten durch den Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Die Spitzmüller AG betreute die Firma Neher DIA GmbH & Co. KG sowohl während der Einplanungsphase als auch bei der Antragstellung. Zudem wurde die erforderliche Restfinanzierung gemeinsam mit der zuständigen Hausbank über Förderdarlehen sichergestellt, um die Gesamtfinanzierung, kombiniert aus Zuschüssen und Förderdarlehen der L-Bank, für den Kunden erfolgreich abbilden zu können.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Melanie Stuber
Dipl.-Wirtschaftsingenieurin

Beraterin

+49 (0) 78 03 / 96 95-60
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Weitere Informationen

www.neher-group.com

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