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Dass die Erschließung neuer Geschäftsfelder und –märkte mit internationaler Entwicklungshilfe Hand in Hand gehen kann, beweist die Zeck GmbH aus Scheßlitz mit Ihrem Public Private Partnership-Projekt (PPP) in Thailand: In Bangkok entsteht ein Trainingsgelände zur Personalschulung von Mitarbeitern lokaler Firmen. Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) beteiligt sich mit einem Zuschuss an diesem Projekt.

Das Schwellenland Thailand gilt als einer der größten Stromverbraucher im südostasiatischen Raum. Dem gegenüber steht jedoch eine Energie-Infrastruktur, die heute schon als überlastet gilt.  Zugleich wird der Wirtschaft des knapp 70 Millionen-Einwohner-Staates ein Wachstum von mehr als sechs Prozent zugetraut. Als weltweit renommierter Produzent von Qualitätskomponenten im Freileitungs- und Antennenbau strebt die bayrische Zeck AG den Ausbau ihre Geschäftsfelder im Zukunftsmarkt Thailand an. Die in dritter Generation geführte Zeck GmbH ist in 90 Ländern der Erde tätig.

Durch die Installation zweier Antennenmasten als Übungsobjekte und die Unterweisung in die Nutzung der Produkte der Zeck GmbH (Trommel- und Spillwinden, Bremsmaschinen und Windbremsen, Haspel- und Trommelblöcke) gehen alle Beteiligten von einer „Win-Win-Situation“ aus. Aus Sicht des  ausgebildeten Personals kommt es zu einer deutlichen Aufwertung der individuellen Mitarbeiterbiografie, die mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt verspricht. Die Netzbetreiber können bei der Instandsetzung und dem Ausbau ihrer Energieinfrastrukturen auf qualifiziertes Personal zurückgreifen, die eingebundenen Institute können Forschungsergebnisse unter Alltagsbedingungen erproben und die Zeck GmbH kann ihren Vertrieb in dieser Region ausweiten.

Das Vorhaben wird getreu dem bekannten Entwicklungshilfemotto ‚tue Gutes und rede darüber‘ umgesetzt: In Sachen Personalschulung und Weiterbildung kooperiert die Zeck Thailand Limited mit lokalen Lehr- und Forschungsinstituten, der Electricity Generating Authority of Thailand (EGAT),  dem TÜV sowie der Außenhandelskammer. Im weitesten Sinne garantieren diese Bildungsmaßnahmen elektrotechnisches Grundwissen und erweitern die Qualifikation der Mitarbeiter vor Ort. Um den erzielten Effekt zu maximieren, ist das Angebot bewusst branchenoffen und sowohl für andere Industriezweige als auch Unternehmen, die nicht zum Kunden- und Lieferantenstamm von Zeck gehören, zugänglich. Von dem Projekt geht somit eine Signalwirkung aus.

Der von der DEG begleitete Ideenwettbewerb zum Förderprogramm Public Private Partnership – Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (develoPPP.de) -  ist für deutsche Unternehmen, die länger als drei Jahre am Markt sind und mehr als eine Million Euro Jahresumsatz sowie eine Niederlassung in einem Entwicklungsland haben, äußerst lukrativ: Es winken bis zu 50 Prozent und maximal 200.000 Euro Zuschuss zu den Gesamtkosten des Projekts. Sofern sich die Projekt- mit den entwicklungspolitischen Zielen des Programms ergänzen, ist eine Förderung u.a. in folgenden thematischen Bereichen möglich: Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Gesundheit, Aus- und Fortbildung, Industrieller Umweltschutz und Qualifizierung. Bei strategischen Partnerschaften sind Projektvolumina >750.000€  zu 50% förderbar.

In der Vergangenheit hat die Spitzmüller AG eine Vielzahl an Public Private Partnerships aus dem Mittelstand begleitet. Dabei stehen wir unseren Partnern und Kunden in fördertechnischen Belangen beratend zur Seite. Bei Fragen zu den Möglichkeiten einer Kooperation mit öffentlichen Stellen in Entwicklungsländern und bei Interesse an weiteren Informationen rund um die Förderung in diesem Bereich bieten unsere kompetenten Berater die nötige Hilfe und Unterstützung.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Dr. Christoph Nölscher
Dipl.-Physiker

Berater

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