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Von 2012 bis Anfang 2014 entwickelte das Breisacher Unternehmen Vogel & Plötscher GmbH & Co. KG mit Unterstützung durch Mittel aus dem Förderprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) eine neue Lösung zur Vereinfachung des Aufbaus von Scheibenläufermotoren. Die Serienentwicklung verlief sehr zügig, mittlerweile sind weltweit hunderte von Motoren erfolgreich im Einsatz.

Die Weiterentwicklung des Scheibenläufermotors durch die Firma Vogel & Plötscher kann durchaus als mustergültiges Beispiel für eine erfolgreiche ZIM-Förderung angesehen werden. Der Scheibenläufermotor ist eine Axial-Flux-Maschine. Die wesentlichen Bauteile bestehen aus einem scheibenförmigen Rotor mit Magneten und einem Stator mit Blechpaketen und Wicklungen. Die Magnete befinden sich auf der Seite des Rotors, die dem Stator zugewandt ist. Üblicherweise werden bei doppelseitiger Ausführung die Rotorkonstruktion und die benötigten Magnete in einem Presswerkzeug vor Ort der Baugröße des Motors angepasst und magnetisiert. Dies erfordert bei jeder Änderung der Baugröße eine Veränderung der Werkzeuge für die Magnetisierungsanlage und des Presswerkzeuges. Deren Herstellung ist zeitaufwändig und kostenintensiv. Die Idee dieses Projektes ist es, den Aufbau des Rotors so zu gestalten, dass es möglich ist, mit Standardmagneten die gewünschten Drehzahlen und Drehmomente zu erhalten. Nach erfolgreich abgeschlossener Entwicklung befinden sich über 700 Motoren im Einsatz - weltweit!

Die Scheibenläufermotoren (PMSM Motoren im Axial-Flux-Design) sind hervorragend geeignet für eine Vielzahl von Anwendungen, wie z.B. in Elektrofahrzeugen, elektrischen Aufsitzrasenmähern, elektrisch betriebenen Transportsystemen, Elektrobooten, Land- und Arbeitsmaschinen und nicht zuletzt in zahlreichen Hybridanwendungen.

Seit der Gründung im Jahr 1972 beschäftigt sich Vogel & Plötscher mit Messgeräten für die Anwendung im Schienenbereich von Bahnanlagen. Zu Beginn wurden zur Überwachung der Gleisanlagen einfache, lehrenähnliche Messzeuge entwickelt und eingesetzt. In der Weiterentwicklung entstanden multifunktionale Messsysteme, die eine digitale und elektronische Auswertung der Messergebnisse ermöglichen. Mitte der achtziger Jahre erfolgte der Einstieg des Unternehmens in die Softwareentwicklung.

Seit 2014 werden auch Elektromotoren in der eigenen Fertigung hergestellt.

Zur Erweiterung dieses Geschäftsfeldes werden dringend zusätzliche Mitarbeiter mit Ingenieurkenntnissen gesucht!

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Bernd Göbel
Dipl.-Ing. Automatisierungstechnik

Berater

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