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Nicht jedem gefällt die Reform des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes „EEG 2016“. Insbesondere die Biogas-Branche steht der Reform des Erneuern-Energie Gesetzes „EEG 2016“ kritisch gegenüber und sieht eine existenzielle Gefahr für die Betriebe. In erster Linie ist es die drohende Streichung der Anschlussförderung von Altanlagen, die dem Fachverband Biogas (FVB) ein Dorn im Auge ist. Der Erhalt dieser Förderung steht im Fokus der FVB-Forderungen.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) veröffentlichte im Februar 2016 die Novelle zur Reform des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes. Damit schafft das Ministerium einen Mechanismus: Die Vergütung für den Ökostrom wird nun erstmals seit 20 Jahren nicht mehr per Gesetz fixiert, sondern über ein Ausschreibungsverfahren festgelegt. Begründet wird die Einführung des neuen Mechanismus mit dem fehlenden Wettbewerb zwischen Anlagenbetreibern und der geringen Vielfalt an Anlagen.

Bisher fallen Biogasanlagen nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung. Gleichzeitig entfällt nach 20 Jahren auch der Einspeisevorrang. Diese Regelung könnte bereits 2018 erste Bestandsanlagen betreffen, die dann ihren Betrieb einstellen müssten. Der im EEG vorgesehene Zubau von 100 Megawatt (MW) an jährlicher neuer Leistung würde bei Abbau der Altanlagen in den kommenden 15 Jahren zu einem Rückgang der Stromerzeugung aus Biogas um 80 Prozent führen. Dadurch würde die Wärmeversorgung gerade in ländlichen Regionen gefährdet. Als weitere Folge wäre die Netzstützung durch die existierenden grundlastliefernden Biogasanlagen reduziert. „Dass diese zu Investitionsruinen werden, kann nicht unser Ziel sein“, erklären die CSU-Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler und Karl Holmeier. Eine weitere Chance, die Anlagen weiter zu betreiben, sieht der FVB in der Abfallvergärung. Ebenso könne man Formulierungslücken zwischen einzelnen EEG-Versionen dafür nutzen, durch früher getätigte Investitionen zwanzig neue EEG-Betriebsjahre zu erhalten.

Man habe damit ein bisschen Gehör beim BMWi gefunden, „wir müssen aber noch nachlegen“ so Horst Seide, Präsident des Fachverbandes für Biogas.

In der Vergangenheit hat die Spitzmüller AG eine Vielzahl an Bioenergie-Vorhaben aus dem Mittelstand begleitet. Dabei stehen wir unseren Partnern und Kunden in fördertechnischen Belangen beratend zur Seite. Bei Fragen zum neuen Fördermechanismus des „EEG 2016“ und Interesse an weiteren Informationen rund um die Förderung von Vorhaben im Bereich Biogas- und Bioenergie bieten unsere kompetenten Berater die nötige Hilfe und Unterstützung.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Dr. Christoph Nölscher
Dipl.-Physiker

Berater

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