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Abbildung 1: Vollautomatisierte Fertigungsstraßen werden auch in chinesischen Unternehmen in Zukunft keine Seltenheit mehr sein

Deutsche Produzenten wittern auf dem Wachstumsmarkt China große Chancen, denn mithilfe von internationalen Automatisierungslösungen erhofft sich die Volksrepublik weitere Aufstiegschancen.

In der Volksrepublik China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, ist ein Umbruch spürbar. Aus der Werkbank der Welt soll eine Industrie-Supermacht entstehen. Dafür notwendig ist es, dass die Unternehmen aufrüsten, was China zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte für Automatisierungstechnik werden lässt. Deshalb bildet Automatisierung eines der wichtigsten Schlagworte in der Reformagenda „Made in China 2025“, in der der Pekinger Staatsrat einen Fahrplan für die Modernisierung der chinesischen Industrie entwirft. In Zukunft will man auf Augenhöhe mit etablierten Nationen wie Deutschland in den Bereichen Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit sein. Ziel ist es, bis 2049 zur Industrie-Supermacht zu werden. Vorbild für die Reformvorhaben bildet dabei Deutschlands „Industrie 4.0“.

Für den Sprung nach vorne wird Automatisierungstechnik gebraucht und auf diesem Feld haben deutsche und europäische Werte immer noch Wettbewerbsvorteile, wenn es um Präzision, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit geht. Aufgrund dessen gehen deutsche Produzenten von einer Verdoppelung des Absatzes innerhalb der nächsten fünf Jahre aus. Daneben spielt aber auch die Nachfrage nach Sensoren eine Rolle, denn nur 3.000 der 20.000 weltweit bekannten Sensortypen können in China selbst gefertigt werden.

Wird alleine die Elektronikbranche betrachtet, in der acht Millionen Menschen in China tätig sind, von denen ein Viertel mit wiederholenden Aufgaben beschäftigt ist, besteht bereits hier ein Potential von 500.000 bis 800.000 Robotern. Und die chinesische Elektronikbranche ist nur eine von vielen Branchen mit potentiellen Kunden für die deutsche Automatisierungsindustrie. Vor allem die Industrieroboter-Branche wird enorm durch China angetrieben und war in den letzten zwei Jahren auch der wichtigste Markt, wobei der Absatz 2014 nochmal um 56% im Vergleich zum Vorjahr zulegte. Das Potential ist weiter enorm, denn in der chinesischen Wirtschaft ist derzeit nur eine Roboterdichte von 36 Stück pro 10.000 Beschäftigte zu verzeichnen. In Südkorea liegt dieser Wert bei 478, in Deutschland bei 292. Aufgrund dessen wird prognostiziert, dass 2018 jeder dritte neue Roboter in China installiert werden wird. Aber auch nationale Hersteller sind dabei, sich auf den Wachstumsfeldern zu etablieren. Nur wenn die deutschen Produzenten ihren technologischen Vorsprung beibehalten können, bleibt der chinesische Markt auch weiterhin als Chance für weiteres Absatzwachstum erhalten.

Als langjähriger Finanzierungs- und Förderpartner von Mittelständischen Unternehmen hat die Spitzmüller AG ein Förder- und Finanzpaket „Roboter 4.0“ geschnürt, welches auch für den Bereich Export Anwendung findet.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Alexander Hug

Beratungsassistent

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