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Übliche Flanschdichtung mit Kautschuk und Metallkern (oben) und Querschnitt durch eine innovative Dichtung mit thermoplastischem Elastomer und Kunststoffkern, hergestellt als Monoelement im Einkomponenten-Spritzgusswerkzeug (schematisch, unten)

Ein neues Spritzgussverfahren mit toxisch unbedenklichen Elastomeren ist jetzt wirtschaftlich verfügbar

Bislang sind Trinkwasserdichtungen aus vulkanisiertem Kautschuk (Gummi) noch zugelassen und mehr oder weniger Standard. Wegen der Möglichkeit, dass sehr geringe Mengen von toxischen Vulkanisier- oder anderen Hilfsmitteln wie Stabilisatoren aus dem Gummi in das Trinkwasser gelangen können, ist geplant, die EU-Trinkwasserverordnung zu verschärfen. Dadurch würde die Verwendung von Gummi als Dichtung im Trinkwasserbereich erschwert oder ausgeschlossen. Derartige Dichtungen sind auch im Bereich der Lebensmittelindustrie im Einsatz.

Die Herstellung von unbedenklichen Rohrdichtungen mit thermoplastischen Elastomeren (TPE) statt Gummi ist  möglich, aber relativ teuer. Dies liegt an dem kostenaufwendigen 2 K-Spritzgussverfahren und dem notwendigen Zweikomponenten-Spritzgusswerkzeug zu deren Herstellung. In einem Forschungsprojekt gelang es, eine neue Lösung zur Herstellung einer Zweikomponenten-Dichtung mit TPE  zu entwickeln. Hierfür genügt ein kostengünstiges Einkomponenten-Spritzgusswerkzeug. Diese Dichtung ist zur Anwendung im Trinkwasserbereich und in der Lebensmittelindustrie geeignet, insbesondere im Bereich der Milchverarbeitung und in der Getränkeindustrie.

Die Neuentwicklung entstand aus einer Zusammenarbeit zweier Firmen: Die geeigneten Materialien wurden von der Allod Werkstoff GmbH & Co. KG in Burgbernheim entwickelt, das Werkzeug und der Prozess von der neo-plastic Dr. Doetsch Diespeck GmbH im benachbarten Diespeck in Mittelfranken.. Das Kooperationsprojekt wurde aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert und von der Spitzmüller AG erfolgreich begleitet.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Dr. Christoph Nölscher
Dipl.-Physiker

Berater

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