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eCommerce-Expertin SyLinx GmbH entwickelt ein neues System, mit dem auch komplexe Webanwendungen für die Aggregation, Verarbeitung und Visualisierung von Daten schnell und kostengünstig erstellt werden können

Einer der großen Vorzüge der projektbezogenen (im Gegensatz etwa zu einer steuerlichen) Förderung für Forschung und Entwicklung (FuE), wie sie in Deutschland praktiziert wird, ist, dass mit einer guten Idee auch ein kleiner Mittelständler den Stand der Technik mitdefinieren kann. Ein gutes Beispiel ist die Geschichte der Softwareschmiede SyLinx GmbH aus dem oberschwäbischen Bad Waldsee.

Die SyLinx GmbH hat sich schon seit Jahren als Entwickler von E-Commerce-Software für Industrie und Handel profiliert und vertreibt unter anderem eine eigene Webshop-Lösung. So war man auch hinreichend mit dem Status Quo der sogenannten Service-Orientierten Architekturen vertraut. Vereinfacht ausgedrückt, sind komplexe Softwareanwendungen wie ein Büro organisiert, in dem viele Mitarbeiter - jeder mit eigenen Zuständigkeiten und Fähigkeiten - zusammenarbeiten, um ihre gemeinsame Aufgabe zu erfüllen. Dazu tauschen sie untereinander Datenpakete aus, die jeder entsprechend seiner Zuständigkeit verarbeitet, bevor er die Ergebnisse dem nächsten Dienst weitergibt.

Das Problem dabei ist: Jeder Dienst setzt voraus, dass die Datenpakete, die ihn erreichen, auch speziell für ihn strukturiert sind. Das ist etwa so, als würde jeder Mitarbeiter unseres fiktiven Büros Daten nur entgegennehmen und weiterbearbeiten, wenn er sie auf einem eigenen Formular erhält. Das Resultat ist ein schwerfälliges, komplexes und wartungsintensives System - denn wenn sich irgendwo in diesem Räderwerk ein Detail der Datenstruktur verändert, so müssen auch alle Dienste, die von dieser Veränderung betroffen sein könnten, angepasst werden - und dann wiederum alle, die mit diesen in Verbindung stehen, et cetera. Das macht die Integration von Webshop- und anderen komplexen Anwendungen in kundenindividuelle Softwareumgebungen so langwierig und kostspielig.

Die von SyLinx entwickelte Lösung liegt in einer neuartigen Architektur für den Datenfluss zwischen den beteiligten Diensten. An die Stelle der zahlreichen verschiedenen "Formulare" tritt ein "schemaloses" Dokumentenformat, aus dem jeder Dienst die für ihn relevanten Informationen extrahiert. Mehr noch: Wenn sich die Menge, Art oder Struktur der auszutauschenden Daten ändert, sind keine Eingriffe in den Quellcode der angeschlossenen Dienste mehr erforderlich. Das macht es möglich, auch komplexe und leistungsfähige Webanwendungen für die Analyse, Verarbeitung und Visualisierung unterschiedlichster Daten mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu erstellen bzw. zu modifizieren. Das spart der SyLinx GmbH Aufwand für Anpassungsentwicklungen und ihren Kunden Geld und Ärger.

Die Flexibilität dieser neuen Lösung bedeutet auch, dass ihre Anwendungsmöglichkeiten über die eines Webshops weit hinausreichen. Ob schneller Informationsaustausch entlang der Wertschöpfungskette oder Überwachung technischer Anlagen - mit der Möglichkeit, beliebig strukturierte Daten aus unterschiedlichsten Quellen lesen, aufbereiten, analysieren und visualisieren zu können, fühlt man sich bei der SyLinx GmbH für neue Aufgabenstellungen im Bereich des "Internet der Dinge" gut gerüstet.

Die Spitzmüller AG hat das Projekt von der Ausarbeitung des Förderantrags bis zum Abschlussbericht begleitet und erwartet mit Spannung, in welchen neuen Anwendungen die Lösung von SyLinx sich noch etablieren wird.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Dr. Daniel Christlein
Physiker

Berater

+49 (0) 78 03 / 96 95-42
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