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Eine neuer Call im Rahmen des Forschungsprogramms „Mensch-Technik-Interaktion“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF fördert die Entwicklung direkt am Körper getragener, medizintechnischer Systeme für eine optimierte Patientenüberwachung

Intelligente Technik begegnet uns im Alltag immer häufiger: Egal ob Fitnessarmband, Stressmesser im Smartphone oder App zur Überwachung des Schlafes, unsere Umgebung wird immer interaktiver und vernetzter und hilft so, den Alltag gesünder zu gestalten. All diese intelligenten Systeme sollen beispielsweise Sportmuffel zu mehr Bewegung oder stressgeplagte Menschen zu einer gesunden Ernährung animieren; aber auch kranke und ältere Menschen unterstützen, ihr Leben angenehm und selbstbestimmt zu gestalten und am sozialen Leben teilzunehmen. Um diese positiven Entwicklungen aus zahlreichen Bereichen unseres Lebens auch auf die diagnostische und therapeutische Medizin zu übertragen, stehen im Mittelpunkt dieser Förderbekanntmachung interaktive, körpernahe Medizintechniksysteme, die direkt am Körper getragen werden und mit denen Nutzer interagieren können.

Im Rahmen dieses Programms entwickelte Systeme sollen maßgeblich von der Interaktion mit dem Nutzer abhängen und auf eine medizinisch-diagnostische, therapeutische, nachsorgende oder rehabilitative Anwendung abzielen. So können sie einen direkten Beitrag zur Gesundheit von Patienten leisten. Vor allem technologische Innovationen, die eine Verbesserung der Interaktion zwischen Nutzer und System ermöglichen und so die medizinische Effizienz erhöhen, werden in diesem Programm bevorzugt gefördert.

Vier Themenschwerpunkte stehen insbesondere im Fokus und sollen die Entwicklung intelligenter medizinischer Systeme bedeutend beeinflussen:

  1. Entwicklung vernetzter, rechenfähiger, am Körper getragener Technik: Erfassung von Vitaldaten mit hoher Messgenauigkeit und aktive Reaktion der Systeme auf Zustandsänderungen. Die aktive Reaktion soll durch die Vernetzung verschiedener Sensoren mit weiteren technischen Systemen erfolgen, um einen nachweisbaren medizinischen Nutzen zu erzeugen.
  2. Entwicklung von Interaktionskonzepten und systemischen Umsetzungen für eine bessere Handhabung körpernaher Medizintechniksysteme: Einfache, sichere und in ihrer Funktionsweise transparente Handhabung stehen hier im Mittelpunkt. Die Erhöhung der Funktionsgenauigkeit medizintechnischer Systeme durch bspw. die Vereinfachung der korrekten Positionierung von Sensoren am Körper und deren automatisierte bzw. unterstützte Kalibrierung sind in diesem Schwerpunkt ein ebenso wichtiger Aspekt wie die ganzheitliche Umsetzung entwickelter Konzepte.
  3. Multimodale Sensordatenverarbeitung und -auswertung für robuste Systeme: Durch Vernetzung und Fusion verschiedener Sensoren und Sensortypen soll die Robustheit und Zuverlässigkeit sensorischer Systeme erhöht werden. Zudem sind eine präzise Verarbeitung der erfassten Daten in Echtzeit und eine umfangreiche Datenauswertung und präzise -interpretation wichtig.
  4. Vermittlung von Gesundheitsinformationen durch interaktive, benutzerfreundliche Schnittstellen: Durch neue Systeme sollen Daten über den akuten und langfristigen Gesundheitszustand eines Patienten gesammelt und so aufbereitet werden können, dass deren Bedeutung für den Patienten einfach zu erfassen und klar verständlich ist. Individuelle Bedürfnisse, Fähigkeiten und Voraussetzungen der Anwender sollen dabei berücksichtigt werden.

Voraussetzung für die Förderung ist das Zusammenwirken von Beteiligten aus Wirtschaft und Wissenschaft im geplanten Projekt. An einem solchen Verbund müssen neben den erforderlichen Forschungs- und Entwicklungspartnern grundsätzlich auch Anwender, Dienstleister sowie Systemhersteller oder -anbieter beteiligt sein. Insbesondere muss durch die Zusammensetzung des Konsortiums sichergestellt sein, dass sich die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Sinne einer nutzerzentrierten Entwicklung („User-Centered-Design“) an den Anforderungen der Patienten, ihrer Angehörigen sowie des medizinischen Fachpersonals orientieren.

Die Spitzmüller AG wird auch Unternehmens- und Forschungsverbünde in diesem Schwerpunkt individuell betreuen sowie die Antragsunterlagen für eine erfolgreiche Förderung vorbereiten.

Haben Sie eine Projektidee für dieses Förderprogramm oder planen Sie bereits die Einreichung eines Antrages und suchen noch Unterstützung bei der Ausarbeitung der Unterlagen? Dann melden Sie sich bei uns!

Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

Melanie Stuber
Dipl.-Wirtschaftsingenieurin

Beraterin

+49 (0) 78 03 / 96 95-60
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