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Abbildung 1: aus 2 Einzelkomponenten gefügtes Bauteil Mit Unterstützung aus Mitteln des Förderprogramms „ZIM“ entwickelte die Firma WEBO ein Verfahren sowie ein Werkzeug zur Herstellung hochfester Verbindungen von rotationssymmetrischen Bauteilen.

Rotierende Bauteile aus Blechwerkstoffen sind heutzutage oftmals aus mehreren Einzelteilen zusammengefügt, da sie entweder als Einzelteil schwierig zu fertigen sind oder zu schwer und zu teuer in der Herstellung werden. Beispiele für solche Teile sind gerade im Automotive-Bereich zu finden. Aber auch in anderen Industriezweigen wie beispielsweise im Maschinen- und Anlagenbau oder bei den Herstellern von Hausgeräten finden sich Bauteile mit zusätzlich angepassten Bauformen.

Bisher wurden die einzelnen Bauteile durch Vernieten und Verschweißen miteinander verbunden. Eine Produktentwicklung der Firma WEBO bietet den Anwendern nun enorme Vorteile. Insbesondere das Verschweißen hat bei der bisherigen Anwendungsmethode aufgrund des Hitzeeintrags und der hohen Verfahrenskosten einige Nachteile. WEBO - ein Profi in Sachen Umformtechnik – konnte einen innovativen Lösungsansatz in einem neuen Verfahren und einer neuen Werkzeugtechnologie umsetzten. Mit dem neuen Verfahren können mittels Profilrollen passgenaue und hochfeste Verbindungen realisiert werden.

Bei der sogenannten Stauch-Niet-Verbindung sorgen Umformrollen, die gleichmäßig an der Rollenaufnahme verteilt sind, für eine Fließpresskraft auf die Oberseite des Bodenstegs. Die durch dieses neue Verfahren verformten Bogenstege legen sich form- und kraftschlüssig an die Seitenwände eines angepassten Bogenschlitzes an und realisieren damit die Verbindung der einzelnen Teile.

Abbildung 2: prinzipieller Aufbau

Im Rahmen des Projektes mussten einige technische Risiken ausgeräumt und sowie verschiedene Lösungsansätze untersucht und umgesetzt werden. Neben dem Automotive-Bereich ist das Verfahren auch für verschiedene andere Branchen und Produkte einsetzbar. Die Firma WEBO, der für ihre Entwicklungen und ihre unternehmerische Leistungen schon einige Preise und Auszeichnungen verliehen wurden, brachte mit dem erfolgreichen Projektabschluss eine weitere Innovation im Bereich der Umformtechnik auf den Markt – ein weiterer Meilenstein in der erfolgreichen Firmengeschichte des innovativen Unternehmens aus Amtzell.

Für die Durchführung dieser anspruchsvollen Entwicklungen wurden die Fördermittel aus dem ZIM-Förderprogramm in Anspruch genommen. Die Spitzmüller AG betreute die Firma WEBO während der gesamten Projektlaufzeit, wodurch eine optimale Finanzierung des Forschungs- und Entwicklungsprojektes realisiert werden konnte.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Markus Pfaff
Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH)

Berater

+49 (0) 78 03 / 96 95-23
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