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Innovation: Transparenter antistatischer Kleber ohne organische Lösemittel entwickelt

Anwendungen bei Schuhen, Orthopädie, Furnieren, Möbeln, Textilien, Transportbänder etc.

Organische Lösungsmittel verbergen mancherlei Gefahren. Neben der Gesundheitsgefährdung für  Anwender und Verbraucher sind die leichte Entzündlichkeit und die Abwassergefährdung weitere negative Eigenschaften. Oftmals sind die Lösungsmittel als giftig einzuordnen, deren Umgang besondere Vorsicht erfordert.

Daraus erwächst das Bestreben, organische Lösungsmittel durch Wasser zu ersetzen, was im Bereich von hochwertigen Farben und Lacken bereits gelungen ist. Gleiches gilt für lösungsmittelhaltige Klebstoffe bzw. Klebstoffe, welche nicht durch Vernetzung oder Polymerisation aushärten. Im professionellen Bereich wird jedoch insbesondere bei Kontaktklebstoffen noch immer ein hoher Anteil an lösungsmittelbasierten Produkten verwendet.  

Mit der Entwicklung eines lösungsmittelfreien transparenten und antistatischen Klebers durch die Renia GmbH aus Köln können diese negativen Eigenschaften und Gefahrenpunkte nun auf ein Minimum dezimiert werden.

Ausgangspunkt für die Entwicklung war die Verklebung von Schuhwerk und dessen Einlagen, welches im OP- oder Intensivbereich von Kliniken oder in Notfall- bzw. Chirurgiepraxen getragen wird. Neben den üblichen Anforderungen an die Verklebung muss der hier verwendete Klebstoff zudem noch antistatisch und hell bzw. möglichst farblos sein. Die bisher benutzte leitfähige Ausrüstung mit graphitiertem Ruß verbietet sich daher wegen der schwarzen Farbe. Grundsätzlich gelten Leitfähigkeit und Farblosigkeit oder helles Design als nicht kompatible Eigenschaften.  Dies gilt auch für die übliche Verwendung von Metallpartikeln.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde dieses Problem gelöst. Die Lösung ist auch im Bereich von Textilien, Möbeln, Furnieren, Transportbändern und in der Orthopädie einsetzbar.

Das Projekt der Renia Ges. mbH chemische Fabrik wurde im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi gefördert und von der Spitzmüller AG begleitet.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Dr. Christoph Nölscher
Dipl.-Physiker

Berater

+49 (0) 78 03 / 96 95-14
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