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Hochleistungsscheinwerfersystem für Fahrräder und E-BikesSupernova stellt  auf der Fachmesse Eurobike 2015 die neue revolutionäre M99-Scheinwerfergeneration vor und gewinnt damit den Wettbewerb in der Kategorie Fahrradkomponenten.

Die Variantenvielfalt elektrischer Zweiräder steigt und steigt. Durch  Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 45 Stundenkilometer und durch den Einsatz von LEDs mit sehr hohen Lichtstärken, spielen unterschiedliche Kundenanforderungen und länderspezifische Vorschriften eine ständig wachsende Rolle. Während im Automobilbereich die Entwicklung eines effizienten und normgerechten Scheinwerfers mehrere Millionen Euro kostet, ist ein solcher Aufwand bei Fahrrädern und E-Bikes nicht tragbar.
 
Der süddeutsche Lichthersteller Supernova Design aus Gundelfingen zeigt an der Eurobike 2015 erstmals das Ergebnis einer über drei Jahre währenden Entwicklung, die als Innovationsprojekt im ZIM-Programm vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde. Der neue „M99 PRO“ ist der weltweit erste für schnelle E-Bikes zugelassene LED-Matrix-Scheinwerfer. Seine flexibel ansteuerbare Matrix aus bis zu 9 Automotive-LEDs, strahlt 99 hochpräzise gefertigte Spiegelflächen des Reflektors an. Supernova hat hier eine spezielle prozessorgesteuerte Kühltechnik, die eine besonders effiziente Nutzung der LEDs erlaubt. Ein extrem starkes Abblendlicht, mit der fast  vierfachen  Lichtmenge des hellsten bisherigen Scheinwerfers, gibt dem Fahrer auch bei hohen Geschwindigkeiten sicheren Überblick - weit über den Bremsweg hinaus. Das zuschaltbare Fernlicht ist das erste nach ECE113C zertifizierte und bietet dem Fahrer eine Ausleuchtung, wie man sie sonst nur vom Auto kennt. Erstmals muss man also auch auf dem E-Bike ans Abblenden denken. Das mit nur 4,5 Watt Verbrauch sehr effiziente Tagfahrlicht, ist gemäß der ab 2016 geltenden gesetzlichen Regelung bei Betrieb des E-Bikes bei Tag immer in Betrieb. Ein Umgebungslichtsensor schaltet dann automatisch bei Dämmerung oder bei der Einfahrt in eine Unterführung auf Abblendlicht um. Bei Anbindung des intelligenten M99-Scheinwerfers an moderne E-Bikes kann die Flexibilität der prozessorgesteuerten LED-Matrix geschickt ausgenutzt werden. Der Scheinwerfer bietet dann ein geschwindigkeitsreguliertes, dynamisches Abblendlicht, worunter eine Helligkeits- und Ausleuchtungsanpassung des Lichtstrahles zu verstehen ist, die bei höherer Geschwindigkeit den nach vorne wandernden Blick des Fahrers begleitet und gleichzeitig den Nahbereich, für eine bessere Erkennung von Hindernissen aus dem Augenwinkel heraus, verstärkt beleuchtet.
 
Die Abstimmung der 99 einzeln berechneten Spiegelflächen auf die intelligente LED-Matrix war die größte Herausforderung in diesem hochaufwändigen Entwicklungsprojekt. Erst durch den Einsatz von bis zu 9 intelligent ansteuerbaren Automotive-LEDs der neuesten Generation, in Kombination mit vielfachen Computerberechnungen der konkaven und konvexen katoptrischen Facetten des Spiegels, war es möglich, dieses zukunftsweisende Produkt zu erschaffen.
 
Das Unternehmen Supernova wurde 1997 gegründet und wächst seitdem kontinuierlich. Die Entwicklung und Fertigung von Zweiradbeleuchtungssystemen erfolgt im eigenen Haus sowie in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Die Entwicklungsabteilung testet die Prototypen im Labor und simuliert einen jahrelangen Einsatz unter extremen Bedingungen, ehe die Lampen in Serie produziert werden. Diese werden dann in Handarbeit vor Ort zusammengesetzt und jede einzelne Lampe durchläuft, vor ihrer Reise zum Kunden, einen 100-Prozent-Test. 
 
Um diese erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen, sucht das Unternehmen Elektronikentwickler und Industriedesigner mit SolidWorks Erfahrung.
 
Die Spitzmüller AG hat die Antragstellung fachlich begleitet und unterstützt Supernova auch bei zukünftigen Projekten.
Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Bernd Göbel
Dipl.-Ing. Automatisierungstechnik

Berater

+49 (0) 78 03 / 96 95-57
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