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Bild: Stammzellen aus dem Labor – in Zukunft lassen sich hier vielleicht ganze Organe züchten, um bisher nicht therapierbare Erkrankungen heilen zu könnenEine neue Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF soll die Möglichkeiten individueller, kurativer Therapien durch innovative Stammzelltechnologien erweitern

Medizinische Therapien sind heutzutage so breit gefächert wie nie zuvor. Trotzdem gibt es auch heute für viele Patienten noch keine zufriedenstellenden Behandlungsmöglichkeiten. Viele Krankheiten können nur symptomatisch behandelt, aber nicht geheilt werden. Gegen andere ist die Medizin nach wie vor machtlos. Das macht es für Patienten und Ärzte schwer, eine Krankheit zu akzeptieren und mit den bestehenden Möglichkeiten zu leben.
Besonders die steigende Anzahl degenerativer Erkrankungen stellt die Medizin heute vor neue Herausforderungen. Degenerationen treten bei steigendem Alter oder einer bewegungsarmen Lebensweise in allen Organen des Menschen auf - von den Knochen und Nervenzellen bis hin zu den inneren Organen wie Leber und Herz. Hier kann heute kaum erfolgreich therapiert werden, da Spenderorgane fehlen und einmal degeneriertes Gewebe nicht mehr wieder hergestellt werden kann.
Die Stammzellforschung bietet hier das größte Potential für erfolgreichen Fortschritt. Sie bietet Möglichkeiten einer zellulären Reprogrammierung, was bedeutet, dass eigene Körperzellen zu neuen Geweben heranwachsen können.
Aus eigenen Körperzellen jedes Menschen können so genannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) generiert werden, aus denen sich alle Zelltypen des Körpers ableiten lassen. Die Transdifferenzierung wiederum erlaubt es sogar, spezialisierte Zellen des Körpers direkt, unter Umgehung pluripotenter Zellstadien, in andere spezialisierte Zellen umzuwandeln.
Diese beiden Technologien bieten zum einen eine vielversprechende Grundlage für die Entwicklung neuer, spezifischer Therapien, andererseits können neuartige Stammzelltechnologien auch für die Entwicklung menschlicher Krankheitsmodelle genutzt werden. Solche in vitro-Modelle können sowohl für die Erforschung der molekularen Pathologie von Erkrankungen, als auch für die Identifizierung neuer diagnostischer und therapeutischer Ziele herangezogen werden. Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Medikamenten können schon vorab für unterschiedliche Patientengruppen oder einzelne Erkrankte getestet werden und so zu der dringend benötigten Effektivitätssteigerung in der Medikamentenentwicklung beitragen.
Bevor innovative Stammzelltechnologien aber zuverlässig und nicht nur in der Grundlagenforschung für medizinische Zwecke genutzt werden können, müssen noch zahlreiche Hürden überwunden werden. Neben methodisch/technischen Herausforderungen spielen auch Aspekte der Sicherheit und Standardisierung, der Zell- und Gewebeherstellung im größeren Maßstab sowie regulatorische Fragen eine wichtige Rolle.

Mit der aktuellen Ausschreibung „Stammzelltechnologien für die individualisierte Medizin“ sollen daher präklinische Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gefördert werden, die dazu beitragen das Potenzial neuer Stammzelltechnologien für die individualisierte Medizin nutzbar zu machen. Die Fördermaßnahme ist Teil des Aktionsplans „Individualisierte Medizin: Ein neuer Weg in Forschung und Gesundheitsversorgung“ des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung und bietet Unternehmen eine Förderung von bis zu 50 Prozent ihrer Projektkosten. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können bis zu 100 Prozent ihrer Ausgaben erstattet bekommen.

Die Spitzmüller AG unterstützt und vernetzt Firmen und Forschungseinrichtungen für eine Antragstellung im Schwerpunkt "Stammzelltechnologien für die individualisierte Medizin" und begleitet Ihr Projekt von der Antragsausarbeitung bis zum Verwendungsnachweis.
Kontaktieren Sie uns unverbindlich, wenn Sie Ideen haben, einen Partner suchen oder die Umsetzung Ihrer Pläne beschleunigen möchten. Die Festlegung einer gezielten Strategie mit einem kompetenten und erfahrenen Berater ist oftmals der erste Baustein auf dem Weg zu erfolgreichen Projekten.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Spitzmüller AG

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Dipl.-Wirtschaftsingenieurin

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