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Fischer SystemhausDie Illuminierung von großflächigen Flachglasscheiben mit annähernd homogener Lichtverteilung ist keine Zukunftsvision mehr. Mit Fördermitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) hat das Fischer Systemhaus in Eschbach ein Verfahren zur energieeffizienten Illuminierung von großen Flachglasscheiben entwickelt. 

Die Verbindung von Glas und Licht strahlt auf den Menschen eine gewisse Faszination aus. Dies ist mit ein Grund dafür, dass immer mehr Designer illuminiertes Glas sowohl im Interieur als auch im Exterieur als Blickfang, aber zunehmend auch als energiesparendes Beleuchtungselement einsetzen. Mit dem Aufkommen der LED-Technologie nahmen die Anwendungsmöglichkeiten weiter zu. Das gleichmäßige Ausleuchten von großflächigen Flachglaselementen, fachspezifisch spricht man von einer homogenen Illuminierung, stellte jedoch bis vor wenigen Wochen eine ungelöste Aufgabenstellung dar.
Dem Fischer Systemhaus aus dem baden-württembergischen Eschbach ist es nun gelungen, diese Herausforderung zu lösen. Mit Abschluss des erfolgreichen Entwicklungsvorhabens wurde ein prozesssicheres Verfahren entwickelt, mit dem über Lasergravur-Techniken verschiedene Reflexionsmuster in das Flachglas eingebracht werden können. Die Lichteinbringung erfolgt über eine seitlich angebrachte Stromschiene, die mit Micro-LEDs bestückt ist. In Verbindung mit dem eingebrachten Reflexionsmuster ist es dem Fischer Systemhaus gelungen, eine annähernd homogene Lichtverteilung zu realisieren – und das über sehr große Flächen.

Bei dieser Neuentwicklung wird die Stromschiene seitlich über ein speziell entwickeltes System auf das Flachglas aufgesteckt. Die Verwendung von energieeffizienten Micro-LEDs erfordert nur einen sehr geringen Energiebedarf – gerade im Vergleich mit herkömmlichen Anwendungsmethoden. Da die Lichtverteilung über die innovativen Reflexionsmuster erfolgt, ermöglicht diese neue Technologie eine besonders energiesparende Beleuchtung von großen Flächen. Erste Anwender ließen sich bereits von dieser vielversprechenden Entwicklung überzeugen, so dass das Fischer Systemhaus derzeit mit der Produktion von ersten Aufträgen begonnen hat. Dennoch sind die Entwicklungsarbeiten längst nicht abgeschlossen – hinter dieser zukunftsweisenden Technologie steckt noch viel Weiterentwicklungspotential. Nach der anstehenden erfolgreichen Weiterentwicklung dürfte die Firma Fischer Systemhaus bald mit weiteren Erfolgsmeldungen und marktreifen Produkten glänzen.

Das Vorhaben wurde vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) mit Mitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand gefördert. Die Spitzmüller AG hat die Antragstellung fachlich begleitet und unterstützt das Fischer Systemhaus auch bei zukünftigen Projekten.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Torsten Volkmann
Dipl.-Ing. Maschinenbau

Leitung Unternehmensbereich Technologieförderung

+49 (0) 78 03 / 96 95-53
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Weitere Informationen

Ansprechpartner von Fischer Systemhaus:
Herr Thomas Fischer
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Homepage der Firma Fischer Systemhaus:
www.fischer-systemhaus.de