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Diamantbeschichteter Bohrer mit sichtbaren Diamantkristallen (links) und codierter Bohrer in einer Bohrvorrichtung (rechts)

Mit Unterstützung durch Mittel aus dem Förderprogramm „ZIM“ entwickelte die AP-TECHNOLOGY eine vollautomatische Verpackungsanlage für Dentalbohrer

Die AP-TECHNOLOGY ist führender Anbieter von Anlagen und Technologie zur Herstellung von Werkzeugen und Präzisionsbauteilen mit hoch abrasiven Schneid- und Schleifstoffen, bspw. mit Diamant, CBN oder Siliziumkarbid. 

 

 

Rotierende zahnärztliche Instrumente bzw. Dentalbohrer werden unterschieden nach:

  • dem Material des Arbeitsteils,
  • der Form des Arbeitsteils,
  • dem Schaft (Durchmesser und Länge),
  • der Größe des Arbeitsteils (Durchmesser) sowie
  • dem Anwendungsbereich.

Die Herstellung von Dentalbohrern erfolgt üblicherweise in einer aufwendigen Prozessabfolge, bei welcher die filigranen Bohrer über Vibrationsförderer den einzelnen Fertigungsschritten zugeführt werden. Neben Beschädigungen durch diesen Förderprozess kommt es häufig auch zu Ausschuss durch die manuell ausgeführte Farbcodierung, da hier nie hundertprozentig genau gearbeitet werden kann. Die manuelle Ausführung der Farbcodierung kommt immer dann zum Tragen, wenn die Dentalbohrer schon diamantiert sind. Die hohen Ausschussraten sowie schlecht reproduzierbare Codierprozesse, die der Kennzeichnung dienen sollen, verursachen hohe Kosten und lange Durchlaufzeiten. Aus dieser Ausgangsposition  startete die AP-TECHNOLOGY im Jahr 2013 ein sehr anspruchsvolles Entwicklungsprojekt.

Ziel des Entwicklungsprojektes war es, eine vollständige Automatisierung in der Herstellung von Dentalbohrern zu realisieren. Das Hauptziel war die Ausschussrate vollständig eliminieren zu können. Eine der Hauptinnovationen des Projektes bestand darin, per kameragestütztem Erfassungssystem Dentalbohrer automatisch erkennen, vermessen und auch hinsichtlich der Qualität analysieren zu können. 

In diesem Entwicklungsprojekt wurde ein System modularer, hochpräziser und vollautomatisierter Anlagentechnik zur Verarbeitung von filigransten Bohrerrohlingen

entwickelt. Mit einer digitalen Kameraerfassung, der Einbindung von Online-Datenbanken, eines Roboters mit einem speziellen Greifwerkzeug für die filigranen Bohrer und einer zentralen Steuerung konnten die einzelnen Fertigungsprozessschritte erstmals prozesssicher ausgeführt werden. Das robotergestützte System kann anhand der Daten des Kamerasystems die Bohrer einzeln vom Fließband nehmen, automatisch codieren, beschichten und verpacken. Dabei wurde auch auf eine adaptive Bauweise des Gesamtsystems geachtet, da es so flexibel auch in bestehende Anlagen nachgerüstet werden kann. 

Für die erfolgreiche Durchführung dieser anspruchsvollen Entwicklungen nahm die Firma AP-TECHNOLOGY die Fördermittel aus dem ZIM-Förderprogramm in Anspruch. Die Spitzmüller AG betreute die AP-TECHNOLOGY während der gesamten Projektlaufzeit, wodurch eine optimale Finanzierung des Forschungs- und Entwicklungsprojektes realisiert werden konnte.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Markus Pfaff
Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH)

Berater

+49 (0) 78 03 / 96 95-23
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