Bundesprogramme



Medizinische Infektionsgenomik – Genomforschung an pathogenen Mikroorganismen

Gegenstand der Förderung

  • Anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Analyse pathogener Mikroorganismen, ihres Mechanismus und ihrer Wechselwirkung mit dem Wirtsorganismus und Begleitflora.
  • Wechselwirkung des Pathogens mit dem Wirtsorganismus, vice versa
  • Überleitung von in-vitro zu in-vivo-Ansätzen
  • Schwerpunktthemen:
    • Genomvariabilität: Variabilität innerhalb pathogener Spezies; Pangenomik; infektionsbereichfokussierte speziesübergreifende Untersuchung
    • Metagenomik: Genomuntersuchung aller Spezies in ökologischer Nische (inkl. Eukaryoten)
    • Quantitative funktionelle Genomik: systembiologische, quantitative Erfassung von Infektionsvorgängen
    • Protein Profiling: Analyse des Gesamtproteoms v.a. Oberflächenproteome (wg. Interaktion mit Wirt) und Sekretome (als Virulenzfaktor)

Antragsvoraussetzungen

  • Hoher Innovationsgrad des Projekts
  • Besondere Bedeutung für die Entwicklung von Diagnostika, Vakzinen, Therapeutika
  • Hochschulen, FuE-Einrichtungen, Unternehmen mit Sitz in Deutschland
  • Darzustellen ist im Antrag: Voraussetzungen für eine ausschließlich EU-Förderung
  • Anträge und Skizzen in engl. Sprache!

Art und Umfang der Förderung

  • Bis zu 50 % (Hochschulen bis zu 100 %) Zuschuss
  • Verbundprojekte und KMU priorisiert
  • Als Fördervolumen sind pro Jahr ca. 3 Mio. € vorgesehen
  • Stichtag: 15. April zur Skizzeneinreichung
  • Laufzeit bis 2013

Weitere Informationen:
andreas.schliemann(at)spitzmueller.de


 
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