Bundesprogramme



KMU–innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit

Gegenstand der Förderung

Risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind und wesentlich verbesserte Sicherheitslösungen zum Ziel haben.
Aspekte der Forschung können z. B. sein:

- neuartige und verbesserte Sicherheitstechnologien;
-Analysen, Handlungskonzepte und Geschäftsmodelle, z. B. zum Aufbau von Sicherheits- oder
  Risikomanagementsystemen;
- neue Ansätze zur Entwicklung, Integration und Optimierung von
  Sicherheitsdienstleistungen;
- neue Modelle zur Schulung und Qualifizierung von Sicherheitsdienstleistern.

Gesellschaftliche Fragestellungen, die die geplanten FuE-Arbeiten sinnvoll ergänzen, sind vorzugsweise integriert in den Projekten zu bearbeiten. Gesellschaftliche Fragestellungen können z. B. rechtliche Rahmenbedingungen, eine datenschutzgerechte Technikgestaltung, den Schutz der Privatsphäre, Akzeptanzuntersuchungen, Bedrohungs- und Ursachenanalysen, ökonomische Betrachtungen, ethische und rechtliche Aspekte sowie die Mensch-Technik-Interaktion umfassen.

Antragsvoraussetzungen

- Projekte von KMU mit relevanten Endnutzern
- Verbünde unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen
  und/oder Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen. Der Nutzen des
  Vorhabens muss hier jedoch in erster Linie den beteiligten KMU (Hersteller/Anwender) zugute kommen.

Es werden kleine Verbundprojekte bevorzugt, die sich auf wichtige Elemente der Wertschöpfungskette konzentrieren.

Art und Umfang der Förderung

Zuschussförderung bis zu 50% der Projektkosten bei Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; bis zu 100% für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen.

Bewertungsstichtage:
15.04.2010; 15.10.2010; 15.04.2011; 15.10.2011; 15.04.2012; 15.10.2012

Weitere Informationen:
ralph.sporer(at)spitzmueller.de

 


 
RSS Feed